Sternhaufen gehören zu den ältesten Gebilden in unserem Universum. Es wird heute angenommen, dass die Sterne eines Haufens zur selben Zeit enstanden sind, also gleich alt sind. Sternhaufen können aus wenigen hundert bis mehreren Tausend Sternen bestehen, die für astronomische Verhältnisse sehr nahe zusammen sind.
Sternhaufen beobachten ist einer der schöneren, visuellen Beschäftigungen eines Amateurastronomen. Sei es ein offener oder Kugelsternhaufen oder gar ein Doppelsternhaufen. Hier kann man die Grenzen seiner Ausrüstung ausloten und vor allem bei Kugelsternhaufen versuchen, möglicht weit in die Mitte hinein die einzelnen Sterne zu erkennen. Dazu sind die Sterne vielfach verschiedenfarbig; eine Augenweide!
Kugelsternhaufen M5 im Sternbild Schlange am 19. Mai 2007. Atik 16 HRC am Borg ED 101/f6,4 der Sternwarte "Adler" der AGO. 15 Bilder zu 4 Sekunden mit Registax gemittelt und bearbeitet.
M45; Plejaden (Siebengestirn, Subaru): Offener Sternhaufen im Sternbild "Stier" Canon EOS 350D am LK HA150/f15; 12 Minuten bei ISO 800; Autoguiding mit Meade LPI und Autostarsuite; bearbeitet mit Fitswork
M04: Kugelsternhaufen im Sternbild "Skorpion"; Canon EOS 350D am Meade ED 127/f9; 5 Minuten bei ISO 400; Autoguiding mit Toucam und Astroart; bearbeitet mit Photoshop
Doppelsternhaufen h + chi Persei im Sternbild Perseus; Canon EOS 350D am Celestron CR 150/f8; 5 Minuten bei ISO 800; Guiding mit Leitrohr, bearbeitet mit Irfanview.
M03: Kugelsternhaufen im Sternbild "Bootes"; Canon EOS 350D am Meade ED 127/f9; 8 Minuten bei ISO 800; Autoguiding mit Toucam und Astroart; bearbeitet von Wolfgang Sorgenfrey
M80: Kugelsternhaufen im Sternbild "Skorpion"; Canon EOS 350D am Meade ED 127/f9; 5 Minuten bei ISO 800; Autoguiding mit Toucam und Astroart; bearbeitet mit Photoshop
