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Modellfliegen

Modellhelikopter bauen und fliegen

Als Erweiterung meiner Leidenschaft des technischen Modellbaus sehe ich das Bauen von Modellhelikoptern. Die Technik und vor allem die Mechanik eines Helikopters faszinieren mich sehr.

Obwohl es heute für wenig Geld sehr einfach zu fliegende Fertig- Modell- Helikopter gibt - (siehe unten - ist der Selbstbau und der Nervenkitzel beim Fliegen eines Modell- Helikopters ab 1,5m Rotordurchmesser einmalig.

Je grösser das Modell, desto ruhiger fliegt dieses und kommt dem fliegerischen Verhalten des "echten" Helikopters immer näher.

 

Fernsteuerungen

Alle meine hier aufgelisteten Modelle werden mit 2,4-GHz-Anlagen ferngesteuert (Spektrum DSM2). Dazu verwende ich zwei Fernsteuerungen:

Von den "Stubenflieger" bis und mit Blade 400 die Spektrum DX8 und für die Grossmodelle eine mit einem Spektrum 2,4-GHz-Modul umbebaute Graupner MC 24 (Siehe Illustration).

Die 2,4- GHz- Technik hat gegenüber der MHz-Technik (35 und 40 MHz) gewaltige Vorteile: Die Antennenlänge bei Sender und vor allem Empfänger ist auf wenige Zentimeter geschrumpft. Die Zeiten, wo bei Scale- Modellen die lange Empfängerantenne geschickt "versteckt" werden musste ist vorbei. Zudem kann heute bei mehreren Modellpiloten auf dem Platz ohne das Erkunden eines freien Kanals das eigene Modell umgehend gestartet werden, da die Fernsteuerung selbständig einen freien Kanal (eigentlich zwei) sucht. Ein weiterer Vorteil ist die relative Sicherheit gegenüber Störungen anderer Sender auf diesem Band. Es wird wohl nicht all zu lange dauern, bis nur noch 2,4-GHz-Anlagen anzutreffen sind.

 

Grossmodelle

Während Klein- und Mikrohelikopter ausschliesslich elektrisch (Lithiumakku) betrieben werden, kommt bei Gross(modell)helikopter vermehrt ein Verbrennungsmotor zum Einsatz. Zum Gefühl nahe eines "Richtigen" gehört neben der Optik auch die Akkustik und - vor allem beim Turbinenantrieb - der Geruch.

Infolge der grösseren Leistungsdichte setzt sich in dieser Klasse beim "agressiven" Akrobatikfliegen der Methanol- Zweitaktmotor durch. Selbstverständlich sind alle weiteren Varianten wie z.B. Zweitaktbenzinmotoren, Viertaktmethanolmotoren oder gar mehrzylindrig möglich; aber wie auch die Königsklasse - der Wellenturbinenantrieb mit Kerosinstart - eher für das "beschauliche" Showfliegen.

Folgend meine aktuelle (Februar 2011) Helikopterflotte ab 1,35m Rotordurchmesser (Modell, Rotordurchmesser, Mechanik, Treiber, Treibstoff):

 

  • Bell 230, 1,8m, S-S-M, Zenoah ZG22, Benzin
  • Bell 47 GII, 1,8m, S-S-M, Zenoah ZG22, Benzin
  • Hughes 300 C, 1,8m, Robbe Futura Gold, Zenoah ZG26SLH, Benzin
  • Trainer, 1,5m, S-S-M, Zenoah ZG22, Benzin
  • Trainer, 1,5m, Vario Evolution, Rossi 10cm3, Methanol
  • Trainer, 1,5m, Vario Sky Fox, Rossi 10cm3, Methanol
  • Trainer, 1,35m, Align T-Rex 600, RCM BL600M, Elektro
 

Helikoptermodelle mittlerer Grösse

Diese Helikoptermodelle bieten Rotordurchmesser im Bereich von 600 bis 1000mm an und werden heute ausschliesslich elektrisch betrieben. Mit Hilfe der ausgereiften Elektronik und der genügend dimensionierten Treiberleistung sind diese Modelle (im Gegensatz der Klein- und Mikromodelle) auch ausserhalb von Gebäuden - auch bei stärkerem Wind - zu fliegen. Das Preisleistungsverhältnis ist heute sehr günstig und deshalb erfreut sich diese Modellgrösse einer sehr grossen Beliebtheit und entsprechender Verbreitung.

Ich habe mich für den Blade 400 3D entschieden, der mich überall hin begleitet. In einem Aluköfferchen finden neben dem Helikoptermodell auch die Fernsteuerung (Spektrum DX7), 3 Zusatzakkus und die wichtigsten Ersatrzteile und Werkzeuge Platz.

Für den Fall eines Falles verfüge ich über zwei identische und flugfertige Modelle. Dies ermöglicht einen weiteren Einsatz, auch wenn das eine Modell einen "Kleineren Service" benötigen sollte...

 

Klein- und Mikromodelle

Weitere - ausschliesslich elektrische - Modelle haben sich in meiner langjährigen Tätigkeit als "Jäger und Sammler" angehäuft.

Klein- und Mikromodelle werden ausschliesslich elektrisch betrieben und bieten trotz den sehr kleinen Lithiumakkus dank derer Leistungsdichte ansehnliche Flugzeiten von bis zu 5 Minuten oder gar noch mehr. Meist sind diese Kleinstubschrauber mit koaxialen Rotoren bestückt, die trotz der Kleinheit der Modelle ruhiges und sehr einfaches Fliegen erlauben. Mit dieser Rotorenanordnung ist es aber nicht möglich, Flugakrobatik zu betreiben. Dies ist der klassischen Anordnung von Haupt- und Heckrotor vorbehalten. Die neuste Entwicklung bietet aber jetzt auch bei Kleinstmodellen diese Rotoranordnung an.

Meine momentane Kleinmodell- Hubschrauberflotte:

 

  • Blade CX2 (Koaxial)
  • Blade 120SR
  • Blade MSR
  • Blade MCX (Koaxial)
  • Twister Chinook/Skylift (Doppelkoaxial)
 

Turbinen- Helikopter

Nachdem ich mich wiederum etwas vermehrt dem faszinierendem Modellbau widme, habe ich auf das Jahresende 2010 beschlossen, in die Tasche zu greifen und mit einem Helikopter mit Wellenturbinenantrieb in die "Crème de la Crème" des Flugmodellbaus einzusteigen. Die Technischen Daten dieser "Superlative":

- Rotordurchmesser 2,5m
- Totallänge ohne Rotor: 2,5m
- Abfluggewicht: rund 20kg
- Turbine: Jakadofsky PRO 5000 mit 5,1 kW Leistung


Fortsetzung folgt...

 

Hier ein "Vorgeschmack...":

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