Minolta SRT-101. Diese Kamera ist rein mechanisch und hat eine Spiegelarretierung. Diese verhindert ein Einbringen der Erschütterung beim Auslösen und Wegklappen des Spiegels in Teleskop und Montierung. Mit dieser Kamera habe ich meine ersten Gehversuche bezüglich Astrofotografie gemacht. Gelungen sind mir nur einige Mondaufnahmen. Mit dem Erscheinen guter und auch zahlbarer Digitalkameras habe ich rasch zu diesen gewechselt. Meade DSI (Deep Sky Imager). Mit dieser Farb- CCD- Kamera habe ich neben Mond- und Sonnenaufnahmen auch die ersten Planetenaufnahmen erstellen können. Mit Hilfe der beiliegenden Software "Autostarsuite" bekommt man nicht nur ein tolles Planetariumprogramm, sondern auch ein Tool für Autoguiding und Bildbearbeitung mitgeliefert. Der DSI verfügt über einen CCD- Chip von Sony mit einer Grösse von 5,1x3,8mm. Die Pixelgrösse beträgt 9,6x7,5 Mikrometer. Die Pixelzahl etwa 250'000. Der DSI erlaubt infolge einer Konvektionskühlung des Chips auch Langzeitaufnahmen. Ich benutze diese Kamera heute nur noch für das Autoguiding. Tutorial für DSI, LPI und Autostarsuite [4'012 KB] Mit der Anschaffung der noch lange nach ihrem Erscheinen zu den Spitzen- Digital- Spiegelreflexkameras zählenden Canon EOS 350 D, sind mir die ersten erfolgreichen Deepsky- Aufnahmen gelungen. Der eingebaute CMOS- Chip mit der ansehnlichen Grösse von 22,2x14,8mm verfügt über rund 8'000'000 Pixel mit einer Grösse von 6,4x6,4 Mikrometer. Der Chip zeigt auch bei längeren Belichtungszeiten nur ein sehr moderates Rauschen. Mit Hilfe des Programmes DSLR- Focus kann die Kamera vom PC aus ferngesteuert werden. Es können auch ganze Aufnahmesequenzen programmiert werden und mit Hilfe eines Autoguiders kann ich die Belichtungszeiten in der warmen Stube abwarten. Im April 2008 habe ich mich dazu entschlossen, den Filter vor dem CMOS- Chip mit dem Filter Typ 1b von Hutech auswechseln zu lassen. Die Empfindlichkeit im Bereich der Wellenlänge des Lichtes, die von vielen Deepskyobjekten ausgestrahlt wird, ist nun merkbar grösser was sich in kürzeren Belichtungszeiten bemerkbar macht. Zudem kann mit diesem Filter die Originalobjektive und der Autofokus weiter verwendet werden. Einzig ein leichter Rotstich deutet auf diesen speziellen Filter hin, was aber beim automatischen Weissabgleich nicht weiter stört. Atik ATK 314L. Diese CCD- Kamera benutze ich vorwiegend für die Astrospektroskopie. Selbstverständlich ist diese Kamera auch eine sehr gute Deepskykamera, die mit ensprechendmr Filterequipment auch das Erstellen von Farbaufnahmen ermöglicht (LRGB- Verfahren). Diese Peltier- gekühlte Kamera verfügt über einen CCD- Sensor mit einer Grösse von 9 x 6,7 mm (Sony ICX205AL Ex View) mit 1392 x 1040 Pixel mit einer Grösse von 6,45 x 6,45 um. Der Datentransfer erfolgt über eine USB 2.0 Schnittstelle. http://www.artemisccd.co.uk/ Mit der ATIK ATK 16 HRC von Artemis verfüge ich über eine "echte" astronomische Farb- CCD- Kamera. Der Chip dieser Kamera wird mittelst eines Peltierelementes gekühlt und ist somit sehr rauscharm; auch bei langen Belichtungszeiten. Das Gehäuse ist nicht dicht und kann keine Stickstofffüllung zwecks Verhinderung einer Vereisung der Chipoberfläche beinhalten. Dies wird aber mit Hilfe eines Trocknungselementes verhindert. Diese Kamera ist gemeinsam mit der dazu gelieferten Software sehr einfach zu bedienen und die ersten Erfolge liessen nicht lange auf sich warten. Die Kamera verfügt über einen Sony- Chip ICX285AQ, der eine Grösse von 10,2x8,3mm aufweist und über rund 2'000'000 Pixel mit einer Grösse von 6,45x6,45mm verfügt. http://www.artemisccd.co.uk/ Meine neuesten Errungenschaften sind von Imaging Source die DFK 31AF03.AS, eine CCD- Farbkamera und die DMK 21AF04.AS, eine CCD- Monokamera. Diese Kameras sollen die Nachfolge des LPI bezüglich Mond-, Sonnen- und Planetenfotografie antreten. Diese Kameras sind als Industriekameras konzipert worden und sind entsprechend stabil, schwer aber auch teuer. Die sehr rauscharmen Sony- CCD- Chips der Typen ICX204AK (DFK 31AF03.AS) und ICX098BL (DMK 21AF04.AS) erlauben Belichtungszeiten bis 60 Sekunden. Da diese Kameras über eine IEEE- 1394- Schnittstelle (Firewire) an den PC angeschlossen werden, sind sehr rasche Bildfolgen (bis 60 Bilder/s) möglich. Innerhalb kürzester Zeit sind mehrere 1000 Aufnahmen zu machen, die dann gestackt werden können. Dies ist vor allem beim sehr schnell rotierenden Jupiter von Vorteil, da sich dessen Rotation bereits bei weniger als 10 Minuten mit einer Bewegungsunschärfe bemerkbar macht. Der Farb- Chip verfügt über rund 800'000 Pixel und der Monochromchip rund 300'000 Pixel mit einer Grösse von 4,65x4,65 bzw. 5,6x5,6 Mikrometer. http://www.astronomycameras.com/de/products/