ursusmajor

Sternwarte

Koordinaten und Daten

  • 47° 05' 34.45" N 7° 36' 32" E
  • Höhe über Meer: 550m
  • Lichtverschmutzung - Magnitudenverlust ca. 0,5mag
  • Im Winter oft Hochnebel
  • "Grundsteinlegung": September 2005
 

Panorama- Aufnahme

Mit der auf einem genau horizontal ausgerichteten Stativ befindlicher CANON EOS 350 DA - mit dem auf 15 über Horizont gerichteten 50mm Objektiv (aq. KB) - sind 14 Aufnahmen aufgenommen und mit Photoshop CS2 zusammengefügt worden. Der nördlich an das Grundstück grenzende Wald schottet zwar das Gebiet um Polaris aber auch die Lichtverschmutzung des Schweizerischen Mittellandes ab. Je nach Wetterlage können im Süden die Lichtglocke von Burgdorf und im Südwesten diejenige von Bern stören.

Werdegang

Als ich als Zwölfjähriger ein eigenes „Fernrohr“ – Simmons 60/f6 mit .96“- Okularen – mit meinem selbstverdienten Taschengeld als Gebrauchtgerät anschaffen konnte und die wackelige „Montierung“ in Form des alten Fotostativs meines Vaters nur den Mond einigermassen beobachten liess, war die anfängliche Euphorie rasch verflogen.
Als 2003 - in der Zwischenzeit bin ich 49 geworden - mir meine Frau (siehe unsere Familienseite) für einen langweiligen, verregneten Ferienabend etwas Lesestoff besorgte, war auch eine heute nicht mehr bestehende, astronomische Zeitschrift (Starobserver; Spezialheft „Galaxien“) darunter. Dieses Heft weckte wieder das latente Interesse an der (Amateur-) Astronomie und nach einigen mehr oder weniger schlaflosen Nächten war der Entschluss gefasst und ich konnte kurz darauf ein Gebrauchtteleskop – Celestron CR 150/f8 – erstehen; anfänglich auf der von Beat Kohler (AOK; Astro- Optik Kohler) ) dazu gekauften AYO- Montierung mit Hartholzstativ. Dies weckte rasch die Lust nach mehr und als Zweitgerät lieferte mir Eduard von Bergen (Astro- Optik GmbH) einen einfach zu bedienenden und mit 12" ansehnlicher Dobson - GSO 12"/f5 . Eine gröbere Anzahl von Geräten und Zubehör „schmückten“ zwischenzeitlich die kahlen Kellerräume. Mit einer "Säuberungsaktion" sind 2006 die wenig oder gar nicht benutzten Geräte verkauft worden. Die verbliebenen Instrumente kommen nun in meiner Privatsternwarte regelmässig zum Einsatz und für den mobilen Einsatz stehen diese mobilen Geräte zur Verfügung.
Ende 2005 habe ich den lange fälligen Entschluss gefasst und bin per 2006 einem Astronomieverein beigetreten.
Der anstehende Wunsch nach einer eigenen Gartensternwarte konnte auf Ende 2005 verwirklicht werden.
Diese Webseite www.ursusmajor.ch ist im Mai 2006 aufgeschaltet worden, die bis heute zu einem ansehnlichen Umfang angewachsen ist und auch meine weiteren Hobbys und Interessen beinhaltet.
Geschichte Privatsternwarte Loberg [21648 KB]

 

Zwischen Boden und Montierung

  • Betonklotz 80 x80 x80 cm - mehr als 1 Tonne - 5 cm unter Terrain
  • Säule aus 5mm Stahlblech, feuerverzinkt, gefüllt mit Quarzsand
  • 240V- Zufuhr, Stabilisiertes Netzgerät 30V, 5000 mA (für Montierungsantrieb)
  • Spannungswandler von 30V auf 12V (für 12V- Zubehör)
  • Rotlicht- Beleuchtung
  • RS232- Schnittstelle für Anschluss am PC
 

Montierung

Selbstbaumontierung „ursusmajor“ mit Steuerung FS2 von Astroelectronic (Michael Koch) und SECM4 Motore
Forumsbeitrag über die "ursusmajor"- Montierung
Technische Daten der Deutschen Montierung "ursusmajor" [6137 KB]

 

Instrumente

 

Wetterschutz

Im Herbst 2012 habe ich den bisherigen, eher als Provisorium gedachte, Blachen- Wetterschutz mit einer stabilen und optisch etwas ansprechender Wegfahrhütte ersetzt. Diese ist mit den Massen 2,8 x 2,5 x 1,4 m (l x h x b) und einem Gewicht von rund 250 kg noch alleine zu handhaben. Es besteht genügend Platz, um auch bei Regenwetter im Trockenen Wartungsarbeiten an Montierung und Instrumenten machen zu können. Gesichert gegen Sturmböen wird diese auf sechs Laufrädern befindliche (wortwörtliche) Fahrnisbaute mittels zwei Keilen an der Montierungssäule.

 
Sechs Jahre schützte dieses rollbare Blachen- Provisorium die wertvollen Instrumente vor Wind und Wetter Etwas profimässiger ausgeführt, schützt diese Abdeckung ab Herbst 2012 die Gartensternwarte Mittels zwei Keilen wird die Hütte an der Montierungssäule fixiert. Beim Wintersturm vom 27. Dezember 2012 ("Silvia") hat sich dies bestens bewährt.

Werkstatt

Für das Fertigen von Adaptern und weiteren Anpass- und Reparaturarbeiten steht eine gut ausgerüstete Werkstatt zur Verfügung.

 

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